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Corona App

Mobile App Entwicklung der Superlative

Was alles mit mobilen Apps möglich ist zeigen jetzt die von verschiedenen Staaten entwickelten Corona-Warn-Apps. Sie sollen dazu dienen, Nutzer anonym zu vernetzen und Infektionen mit COVID-19 einzudämmen. Durch die Registrierung von Kontakt zwischen Usern der App via Bluetooth werden Nutzer bei Kontakt mit an COVID-19 erkrankten andere Nutzern gewarnt. So soll die Infektionskette effektiv unterbrochen und dabei Personalkosten gespart werden.

Bereits im März wurde in Südkorea eine Softwarelösung fürs Handy eingesetzt, um die Verbreitung von COVID-19 erfolgreich einzudämmen. Hier gab es allerdings Bedenken hinsichtlich Überwachung und Datenschutz, da es sich um eine sogenannte Tracking-App handelt, die via GPS die Bewegungen von Nutzern aufzeichnet.

Im europäischen Raum überlegte man sich eine andere Lösung, die weniger in die Privatsphäre der Nutzer eingreift. In Österreich wurde die sogenannte Stopp-Corona-App vom roten Kreuz in Zusammenarbeit mit Accenture Österreich entwickelt und ist ein Free Open Source Programm. Ein Anteil für die Entwicklungskosten in Höhe von 2 Millionen Euro kam dabei aus der UNIQUA Privatstiftung. Sie ist ein Beispiel dafür, was bereits alles dank Mobile App Entwicklung möglich ist.

Die App registriert den Kontakt zwischen Nutzern, wenn dieser länger als 15 Minuten dauert und dabei weniger als 2 Meter Abstand eingehalten werden. Die Daten der Nutzer werden verschlüsselt. Kommt man mit einer erkrankten Person in Kontakt erhält man eine Warnung. Erkrankte melden sich anonym in der App als infiziert, damit alle Personen, mit denen sie Kontakt hatten, benachrichtigt werden. Möglich ist das über die Verwendung von Bluetooth und sogenannten „digitalen Handshakes“ zwischen Usern.

Dies funktioniert allerdings nur, wenn die App möglichst weitflächig heruntergeladen wird. Momentan ist die Nutzung auf freiwilliger Basis.
Auch in Deutschland gibt es eine Software-Lösung fürs Handy, um Corona zu bekämpfen. Hier wurde die App von der deutschen Telekom und SAP in nur 50 Tagen entwickelt. Eine beachtliche Leitung für eine App dieses Umfangs, wobei ein Team von 100 Leuten am Projekt beteiligt war. Die Kosten der Entwicklung beliefen sich laut der deutschen Bundesregierung auf rund 20 Millionen, für die Wartung im kommenden Jahr geht man von noch zusätzlichen 45 Millionen Euro aus.

Neben Massentests sind die verschiedenen Corona-Apps eine innovative und kostengünstige Methode, um COVID-19 zu bekämpfen.

by Appsandmore24 News

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